Du darfst Nein sagen.
Deine persönlichen Grenzen müssen respektiert werden.
Beim SC Hardt sollst du dich sicher, respektiert und wohlfühlen. Wenn dir jemand wehtut, dich bedroht, unter Druck setzt oder etwas mit dir macht, das du nicht möchtest: Hol dir Hilfe.
Du darfst Nein sagen. Du darfst darüber sprechen. Und du darfst dir jederzeit Unterstützung holen – im Verein oder außerhalb.
Du hast ein Recht auf Respekt, Sicherheit, Mitbestimmung und darauf, dass deine persönlichen Grenzen ernst genommen werden.
Deine persönlichen Grenzen müssen respektiert werden.
Auch wenn dir jemand sagt, du sollst schweigen oder es sei ein Geheimnis.
Du darfst erzählen, was passiert ist, und Unterstützung verlangen.
Deine Meinung, dein Wohlbefinden und deine Privatsphäre zählen.
Du kannst dich vertraulich an eine der hier genannten Personen wenden. Du darfst auch eine andere erwachsene Person deines Vertrauens hinzuziehen.
Jugendobmann
01738652931dirk.lambertz@sc-hardt.deBetreuerin
01786389959simine.kolonko@gmail.comDu musst nicht alles auf einmal erzählen. Deine Schilderung wird ernst genommen.
Wir schauen, ob eine unmittelbare Gefährdung besteht und welche Unterstützung notwendig ist.
Hinweise, Beobachtungen und Aussagen werden sorgfältig und vertraulich festgehalten.
Wenn es notwendig ist, werden geeignete externe Fachstellen einbezogen.
Falls notwendig, werden Jugendamt, Polizei oder weitere zuständige Stellen eingeschaltet.
Du kannst dich an eine Vertrauensperson, eine andere erwachsene Person deines Vertrauens oder eine unabhängige Beratungsstelle wenden. Hinweise werden ernst genommen. Betroffene Kinder und Jugendliche sollen geschützt und nicht zu unnötigen Wiederholungen ihrer Schilderung gedrängt werden.
Ein Schutzkonzept besteht nicht nur aus Ansprechpartnern. Es braucht verbindliche Regeln für den Vereinsalltag und klare Zuständigkeiten.
Nähe, Trost und Unterstützung gehören zum Sport – aber immer achtsam, transparent und orientiert an den Grenzen des Kindes oder Jugendlichen. Ein Nein ist ein Nein.
Umkleiden und Duschen sind besonders sensible Bereiche. Privatsphäre ist zu achten. Erwachsene betreten diese Bereiche nur, wenn es erforderlich und angekündigt ist. Fotografieren oder Filmen ist dort nicht erlaubt.
Digitale Kommunikation muss transparent und altersangemessen sein. Keine geheimen oder sexualisierten Chats, kein Druck über Messenger, keine Weitergabe privater Inhalte. Vereinsbezogene Kommunikation soll nachvollziehbar und auf das notwendige Maß beschränkt bleiben.
Fotos und Videos werden nur im zulässigen Rahmen und mit den notwendigen Einwilligungen genutzt. Aufnahmen aus Umkleiden, Duschen oder anderen besonders geschützten Bereichen sind tabu.
Bei Fahrten, Turnieren, Ferienfreizeiten und Trainingslagern gelten klare Aufsichts-, Zimmer-, Nacht- und Betreuungssituationen. Situationen, in denen einzelne Erwachsene mit einzelnen Kindern unbeobachtet sind, sollen nach Möglichkeit vermieden oder transparent gestaltet werden.
Kinder und Jugendliche werden altersgerecht über ihre Rechte informiert und sollen Rückmeldung geben, Kritik äußern und sich beschweren können – ohne Nachteile befürchten zu müssen.
Der Verein prüft regelmäßig, wo Risiken entstehen können – zum Beispiel in Kabinen, bei Einzelkontakten, Fahrdiensten, Übernachtungen, digitalen Chats, Veranstaltungen oder unübersichtlichen Zuständigkeiten – und leitet daraus Schutzmaßnahmen ab.
Für Tätigkeiten, bei denen dies nach den geltenden gesetzlichen oder kommunalen Vorgaben erforderlich ist, wird ein erweitertes Führungszeugnis verlangt bzw. dessen Vorlage und Prüfung geregelt. Die Einsichtnahme und Dokumentation erfolgen datenschutzgerecht und nur im erforderlichen Umfang.
Die Inhalte des Kinderschutzkonzeptes, die geltenden Verhaltensregeln, mögliche Grenzverletzungen und Gewaltformen sowie die Beschwerde-, Melde- und Interventionswege werden im Rahmen der Trainersitzungen verbindlich vermittelt und regelmäßig aufgefrischt. Neue Trainerinnen, Trainer, Betreuende und weitere Verantwortliche werden vor beziehungsweise zeitnah nach Aufnahme ihrer Tätigkeit über das Kinderschutzkonzept und die geltenden Regeln informiert.
Hinweise und personenbezogene Informationen werden vertraulich und nur mit den Personen geteilt, die sie für Schutz und weiteres Vorgehen benötigen. Datenschutz und der Schutz betroffener Personen haben hohe Priorität.
Bei einem Hinweis oder Verdacht gilt: Ruhe bewahren, zuhören und die Sicherheit prüfen. Beobachtungen und Aussagen werden sachlich dokumentiert. Anschließend werden die zuständigen Schutzverantwortlichen einbezogen und bei Bedarf externe Fachberatung hinzugezogen. Falls erforderlich, werden Jugendamt, Polizei oder weitere zuständige Stellen eingeschaltet. Der SC Hardt führt keine eigenmächtigen Ermittlungen durch.
Hilfe außerhalb des Vereins ist ausdrücklich möglich. Du musst nicht zuerst mit dem Verein sprechen.
Hinter dieser öffentlichen Informationsseite steht das umfassende Kinderschutzkonzept des SC Hardt 19/31 e.V. Es regelt unter anderem Verantwortlichkeiten, Präventionsmaßnahmen, Verhaltensregeln, Beschwerdewege, Risikoanalyse sowie das Vorgehen bei Hinweisen und Verdachtsfällen. Das Gesamtkonzept wird vereinsintern umgesetzt und den verantwortlichen Personen im Kinder- und Jugendbereich vermittelt.
Diese Website ist eine Informations- und Hilfeseite. Sie ersetzt weder eine professionelle Fachberatung noch behördliche oder medizinische Hilfe. Bei akuter Gefahr bitte sofort 110 oder 112 verständigen.